Sonntag, 30. März 2014

Diepholz-Nienburg: Landwirtschaftliche Speicher


















Landwirtschaftliche Speicher werden zumeist von Genossenschaften oder Landhandelsfirmen betrieben. Es handelt sich um reine, schmucklose Zweckbauten, ähnlich den Industrieanlagen. Aber sie prägen das Bild der Kulturlandschaft mit. Die meisten, größten und interessantesten Speicher findet man entlang von Eisenbahnlinien und schiffbaren Wasserwegen. Es gibt diese Speicher in verschiedenen Bauformen und verschiedenen Alters, mit Silos oder ohne. Soweit sie mit turmartigen Silos ausgestattet sind, machen sie oftmals einen an "amerikanische" Landschaften erinnernden Eindruck. Ich habe hier ein paar Objekte zusammengestellt, die ich bei einer Tour im Raum zwischen Diepholz und Nienburg gefunden habe.

Bei den ersten beiden Bildern ganz oben handelt es sich um den besonders "amerikanisch" anmutenden Silo am Bahnhof Barver. Die beiden Bilder darunter zeigen den Speicher der Raiffeisen-Genossenschaft am Bahnhof Groß Lessen.

Unterhalb dieses Textblocks folgt ein Bild vom alten Speicher in Mainsche. Darunter folgen zwei Bilder vom Landhandel am Bahnhof Siedenburg. Das letzte Bild zeigt den Silo am Bahnhof Mellinghausen.



























Sonntag, 23. März 2014

Osnabrück, Hauptbahnhof














 










 



Osnabrück Hbf ist ein Kreuzungsbahnhof der Hauptstrecken Köln-Bremen-Hamburg und Rheine-Hannover. Außerdem zweigen die Nebenstrecken Osnabrück-Oldenburg-Wilhelmshaven und Osnabrück-Bielefeld in Osnabrück ab. Die Ost-West-Hauptstrecke wurde bereits 1856 als "Königlich Hannoversche Staatsbahn" eröffnet, die Süd-Nord-Strecke abschnittweise von 1870 bis 1873 als private  "Hamburg-Venloer Bahn" der "Cölln Mindener Eisenbahngesellschaft" (1879 von Preußen verstaatlicht). Die Strecke nach Wilhelmshaven wurde bis 1918 als "Großherzoglich Oldenburger Eisenbahn" betrieben. Die beiden Hauptstrecken hatten in Osnabrück zunächst getrennte Bahnhöfe. Sie wurden 1895 zu einem Hauptbahnhof zusammengefaßt, den man als Turmbahnhof an der Kreuzung der Strecken errichtete. An beiden  Strecken befanden sich getrennte, sehr umfangreiche Betriebswerke. Der Güterverkehr wurde 1913 zum zentralen Güterbahnhof "Fledder" zusammengefaßt. Betriebswerk und Güterbahnhof "Fledder" sind heute komplett stillgelegt, bis auf ein paar Ruinen abgebaut, und das riesige Areal der Stadt Osnabrück verkauft.  Dort entstanden die Fotos unterhalb dieses Textblocks. Das Betriebswerk an der Süd-Nord-Hauptstrecke (ehemals Schnellzug-Bw) ist noch heute in Betrieb aber unzugänglich. Soweit erreichbar habe ich dort aus der Ferne die Fotos oberhalb des Textblocks gemacht. Der markante Wasserturm (die ersten beiden Fotos ganz oben) wurde 1911 erbaut und steht direkt am Hauptbahnhof. 
  


 



 











 



 



 








 








Sonntag, 2. März 2014